Am letzten Montag haben Friederike und ich dann noch einen Tagesausflug nach Lorne gemacht. Lorne liegt an der Great Ocean Road, das heißt wir sind schon einen Teil der Strecke gefahren und es war einfach so schön, man hatte einen tollen Blick auf den Ozean mit dem türkisen Wasser.
Erskine Falls
Erskine River
Ich vor den Erskine Falls
Great Otway National Park
Noch ein anderer Wasserfall
Great Otway National Park
Ich erkunde den Regenwald
Von Lorne aus sind wir zuerst in den Great Otway National Park gefahren. Dieser Nationalpark ist ein Regenwald und auf der Straße und die ersten paar Meter hat man das überhaupt nicht gemerkt. Wir wollten dort die Erskine Falls angucken. Der Wasserfall war auch richtig schön, aber jetzt nicht so wie man sich einen Regenwald vorstellt. Dann sind wir zum Glück aufgrund unserer Neugier ein paar anderen Touristen hinterhergegangen, über den Fluss und einen kleinen Weg entlang. Und dort war man dann richtig im Regenwald. Ich war noch nie an einem vergleichbaren Ort und das war für mich alles total exotisch. Wir sind gar nicht mehr aus dem Staunen herausgekommen und haben uns eher wie in einer Abenteuerwelt im Zoo als in der wirklichen Natur gefühlt. Nachdem wir nicht mehr weiterkamen, da man durch den Fluss hätte waten müssen, sind wir leider umgekehrt.
Aussicht von Teddy's Lookout
Strand in Lorne
Bucht vor Lorne
Die besten Pommes mit bester Aussicht
Der nächste Stop war Teddy's Lookout, eine Aussichtsplattform von der man einerseits einen atemberaubenden Blick auf den Ozean hatte und andererseits auf den Nationalpark. Zum Schluss haben wir uns noch lecker Pommes an der Promenade gekauft und sind am Strand bis zum Pier entlanggelaufen. Leider war die Sicht von dort nicht so lohnenswert, wie wir es uns erhofft hätten.
Table Rock in Airey's Inlet
Bucht vor Airey's Inlet
Auf dem Heimweg haben wir noch einen Stop in Airey's Inlet, auch ein Ort an der Great Ocean Road, gemacht und sind zum Leuchtturm hochgewandert. Von dort hatte man auch wieder einen klasse Blick auf den Ozean und die rauen Felsen.
Der Ausflug war wieder total schön und wir waren ziemlich müde als wir wieder zuhause waren, aber es hat sich sowas von gelohnt. Ich freue mich schon darauf, die Great Ocean Road demnächst ganz zu machen!
Bis bald,
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Am Wochenende sind Friederike, ein anderes Au Pair hier, und ich zum Grampians National Park gefahren. Um 9:30 hat sie mich abgeholt und los ging die Fahrt. Wir hatten zum Glück das Auto ihrer Gastfamilie zur Verfügung und konnten somit ganz bequem dorthin fahren. Unser erster Stop war nach circa 2 1/2 Stunden Bunjil's Shelter, ein kleiner Hügel mit der bedeutendsten Aboriginal-Malerei der Umgebung. Weit und breit waren sonst keine Menschen und wir fanden das schon ein bisschen gruselig. Auf dem Hinweg haben wir die Malerei total übersehen und sind bis ganz oben gewandert. Der Weg hat sich aber total gelohnt, da man durch eine ziemlich Dürre gelaufen ist und es total toll aussah. Außerdem hatte man einen tollen Ausblick auf die Grampians. Auf dem Rückweg haben wir dann auch die Malerei gefunden, die total offensichtlich von einem Metallkäfig geschützt wurde. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie wir das übersehen konnten. Die Malerei an sich war aber total unspektakulär.
Aussicht auf die Grampians
Aboriginal-Malerei
Danach ging's weiter nach Halls Gap, dem Ausgangspunkt für unsere Ausflüge in die Grampians. Wir haben uns in der Touristeninfo schlau gemacht, was man so machen sollte. Unser erster Stop waren dann das Reed-Lokoout und die "Balconies", Felsenterassen, die aus dem eigentlichen Gebirge rausragen. Dort haben wir natürlich ganz viele Fotos gemacht und ich habe mich sogar getraut, auf den eigentlichen "Balkon" zu klettern. Dafür musste man einen ganz schmalen Weg entlang und stand dann ganz nah am Abgrund. Ich hatte noch nie so einen Adrenalinschub und so viel Angst, denn wenn man 10 Zentimeter weiter den Fuß abgesetzt hätte, wäre man ein paar hundert Meter tief gefallen. Im Nachhinein fand ich es ziemlich verrückt, was wir da so gemacht haben.
Felsen beim Reed-Lokoout
Auf dem oberen Balkon
Auf der unteren Terrasse
Der nächste Halt waren die Mackenzie Falls, ein riesengroßer Wasserfall. Man konnte runter zum Fluss gehen und ihn von einer erhöhten Plattform angucken. Wir haben natürlich beides gemacht und es hat sich echt gelohnt. Auf dem Weg haben wir dann ein kleines Wallaby getroffen, das ein Baby hatte und überhaupt nicht scheu war. Wir haben dann gewartet, bis es weitergehüpft ist. Später haben wir noch eines gesehen, aber das ist ganz schnell vor uns abgehauen.
Mackenzie Falls
Wallaby mit Baby
Der letzte Stop für diesen Tag war das Boroka Lookout, von dem man eine tolle Aussicht auf die Umgebung hatte. Eigentlich wollten wir dort den Sonnenuntergang angucken, aber die Sonne ist in die falsche Richtung untergegangen, deswegen haben wir uns entschieden, lieber noch im Dunklen nach Halls Gap zu fahren. Dort haben wir im YHA Grampians Hostel eingecheckt, dass wir schon im Vorhinein über das Internet gebucht hatten. Wir waren echt zufrieden, alles war sehr ordentlich und sauber und sehr nachhaltig eingerichtet. In unserem Zimmer waren noch zwei andere nette Mädels aus Deutschland, die auch einen Wochenendtrip gemacht haben. Wir sind noch lecker Burger essen gewesen und dann ins Bett gefallen. Auf dem Weg zum Restaurant haben wir auf einer Wiese noch um die 40 Kängurus gesehen, die dort gegrast haben. Einige Leute haben sie sogar gestreichelt, aber das haben wir uns nicht getraut. Trotzdem waren sie ziemlich zahm und sind uns überhaupt nicht ausgewichen.
Friederike und ich
Blick auf die Umgebung
Am Sonntag waren wir dann früh hoch, haben gefrühstückt und uns dann auf zum Wonderland Carpark gemacht. Von dort sind wir dann circa zwei Stunden zum Pinnacle und zurück gewandert. Obwohl der Hinweg aufgrund der starken Steigung anstrengend war, war es so wunderschön. Die Natur war einfach so toll und man hatte immer wieder einen klasse Ausblick. Wir sind auch an einem kleinen Wasserfall und an der Silent Street, einer schmalen Weg zwischen zwei Felsplatten, vorbeigekommen. Die Aussicht vom Pinnacle war auch einfach unschlagbar. Als wir wieder zurück beim Auto waren, kamen uns ganz viele andere Menschen entgegen und wir waren froh, dass wir schon so früh da waren. Wir machten uns dann auch schon auf dem Heimweg.
Wanderung zum Pinnacle
Sicht vom Ende der Silent Street
Wasserfall auf dem Weg
Aussicht vom Pinnacle
Aussicht vom Pinnacle
Silent Street
Mittags haben wir noch mal für ein paar Stunden in Ballarat Pause gemacht und uns die Stadt angeguckt. Die Innenstadt war bis auf die Museumsfront nicht so schön, dafür fanden wir den See, der extra für's Rudern der olympischen Spiele in Australien errichtet wurde, echt schön. Nach einer Fast-Motorpanne haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht und sind Sonntagabend dann wieder gut behütet in Geelong angekommen.
Olympia-Zeichen in Ballarat
Goldgräber-Museen in Ballarat
Es war echt ein wundervolles Wochenende, an dem wir viel erlebt haben! Ich freue mich so, dass es gut geklappt hat und das Wetter auch einigermaßen mitgespielt hat.
Jetzt bin ich schon vier Wochen in Australien und es fühlt sich gerade mal an wie eine! Die Zeit vergeht einfach so unglaublich schnell, aber das ist wahrscheinlich auch ein Zeichen, dass es mir hier gut geht. In meiner freien Zeit erlebe ich so viel und dafür bin ich dankbar.
Corio Bucht vor Geelong
Christina und ich haben uns vor zwei Wochen in einem Fitnessstudio angemeldet und machen jetzt täglich Sport. Das Studio bietet auch Kurse an. Wir haben bis jetzt Yoga, Pilates und Boxen ausprobiert, vor allem Boxen hat total Spaß gemacht. Bikinifigur, wir kommen! Wir treffen uns dort meistens in der Mittagspause, weil wir dann beide frei haben. Ich habe mich jetzt hier auch bei der Bibliothek angemeldet und schon Bücher ausgeliehen. Von meiner Gastfamilie habe ich auch die Netflix-Daten bekommen. Deswegen verbringe ich die Abende meistens damit englische Bücher zu lesen oder Serien auf Englisch zu gucken, damit die Sprache auch ein bisschen besser wird. Ich habe noch ein paar andere Au Pairs kennengelernt und inzwischen sind wir schon eine ganze Handvoll, was echt schön ist.
Johnny und ich auf dem Spielplatz
Dienstags ist immer mein freier Tag und neulich war ich im botanischen Garten in Geelong, der zwar klein, aber fein ist. Ich stelle mir es dort ziemlich schön vor, wenn alles blüht und will definitiv noch mal wiederkommen, wenn Sommer ist. Auf dem Weg um den Eastern Beach habe ich auch ein Flughund-Habitat gesehen und ich habe mich darüber gefreut wie ein kleines Kind. Das war echt unglaublich, so viele wilde Tiere auf einem Fleck zu sehen.
Flughunde im Botanischen Garten
Aussicht auf die Bucht und die You Yangs
Letztes Wochenende waren wir das erste Mal in Melbourne feiern und das war eine unvergessliche Nacht. Melbournes Nachtleben hat es echt in sich. Wir durften bei Freunden, die hier backpacken, den Abend verbringen und aus deren Apartment hatte man so eine grandiose Aussicht auf Melbourne.
Federation Square und CBD bei Nacht
Bester Frozen Yoghurt
Aussicht aus dem Apartment
Außerdem war ich am Sonntag mit meiner Gastfamilie am Hanging Rock, einem Felsengebirge. Wir sind dort hochgewandert und die Kinder hatten total viel Spaß Explorer zu spielen. Ich habe dort auch das erste Mal einen wilden Koala und auf dem Rückweg wilde Kängurus gesehen.
Meine Kids ♥
Aussicht vom Hanging Rock
Hanging Rock
Dieses Wochenende waren wir Freitag Nacht wieder in Melbourne und haben uns mit ein paar Leuten getroffen. Am Samstag habe ich mich dann mit der Johanna, auch einen Au Pair, in Melbourne getroffen und wir haben eine Walking Tour durch die Innenstadt gemacht und uns die Sehenswürdigkeiten angesehen. Unter anderem führte die Tour auch durch Chinatown, wo wir noch lecker Frühlingsrollen gegessen haben. Am Schluss waren wir noch auf dem Eureka Tower, dem höchsten Gebäude Australiens und man hatte so einen unglaublich schönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Dieses Wochenende war das Wetter auch echt gut und wir konnten extrem weit sehen. Ich hatte noch nie einen so beeindruckenden Ausblick.
Künstler in der Graffiti Lane
Chinatown
Graffiti
CBD Melbourne
Aussicht vom Eureka Skydeck
Ausblick aufs CBD
Sicht auf Melbourne
Aussicht auf die Docklands
Am Sonntag bin ich dann mit dem Bus nach Queenscliff gefahren, dem äußersten Zipfel der Bellarine Peninsula. Queenscliff ist ein typisches kleines Küstenstädtchen und sehr vom viktorianischen Stil geprägt. Es ist ein Wochenendsziel für viele Melbourner und das merkt man auch. Die kleine Einkaufsstraße ist sehr niedlich und hatte tolle individuelle Geschäfte. Mich hat der Ort ziemlich an Cuxhaven erinnert. Ich habe dort den Heritage Walk gemacht und war noch im Fort und habe eine Führung über das Gelände mitgemacht. Auf dem Rückweg habe ich noch für zwei Stunden einen Stopp in Point Lonsdale gemacht, um mir dort den tollen Strand und den Leuchtturm anzugucken. Das Wetter war an dem Tag auch so gut (25 Grad), dass man schon in Sommerklamotten rumlaufen konnte. Und das zu Beginn des Frühlings!
Leuchtturm und Pier Point Lonsdale
Queenscliff Beach
Queenscliff Beach
Leuchtturm Point Lonsdale
Gefährlichste Surfküste Australiens
Typische Felsen an der Südküste
Leuchtturm Point Lonsdale
Jetzt geht es in den zweiten Monat hier in Australien und ich hoffe dieser wird genauso erlebnisreich wie der erste.